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Aktuelles

Aufklärungs- und Hinweispflichten des Arbeitgebers bei Mitarbeiterbeteiligung

Die Option der Mitarbeiterbeteiligung stellt für viele Unternehmen ein adäquates Mittel dar, um Arbeitnehmer langfristig zu binden und im Idealfall auch am unternehmerischen Erfolg teilhaben zu lassen.

Oftmals stellen sich die angebotenen Programme, insbesondere bei Einbeziehung ausländischer Mutter- oder Tochtergesellschaften, als äußerst komplex dar, so dass eine rechtliche und ggf. auch steuerliche Beratung im Vorfeld einer solchen Beteiligung Sinn macht. Aber auch im Nachhinein kann die Hinzuziehung eines Rechtsanwalts erforderlich werden, insbesondere im Rahmen von Auseinandersetzungen bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses, in [...]

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brand eins: ROTTER RECHTSANWÄLTE gehört erneut zu den besten Kapitalmarktrechtskanzleien in Deutschland

Wie schon in den vergangenen beiden Jahren wurde unsere Kanzlei auch im Ranking 2022 des Magazins brand eins als eine der besten Kapitalmarktrechtskanzleien in Deutschland ausgezeichnet.

Auch für die Ausgabe 2022 wurden wieder zahlreiche Anwälte und Inhouse-Juristen befragt, 2.670 von ihnen haben sich an der Umfrage beteiligt und entsprechende Empfehlungen abgegeben. Ausgezeichnet und in die Bestenliste aufgenommen wurden nur Kanzleien, die in ihrem Rechtsgebiet überdurchschnittlich häufig empfohlen wurden. So hat es unsere Kanzlei als [...]

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BayObLG: Mündliche Verhandlungen zu Prämiensparverträgen

Das Bayerische Oberste Landesgericht (BayObLG) hat heute im Rahmen von zwei Musterfeststellungsverfahren zu Zinsanpassungsklauseln in Prämiensparverträgen der Sparkasse Nürnberg und der Stadtsparkasse München verhandelt. In beiden Fällen hat das Gericht seine vorläufige Rechtsansicht dargelegt, wonach die beiden Sparkassen die Zinsen bei Prämiensparverträgen falsch berechnet haben. Offen ist weiter die Höhe der konkret zu erwartenden Nachzahlungen, diese sollen durch ein Gutachten bestimmt werden. Das Gericht hat den Parteien nahegelegt, Vergleichsverhandlungen aufzunehmen.

Eine Anmeldung zu diesen Musterfeststellungsklagen [...]

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Jahresabschlüsse der Wirecard AG 2017 und 2018 nichtig

Die 5. Kammer für Handelssachen des Landgerichts München I hat mit Urteil vom 05.05.2022 die Nichtigkeit der Jahresabschlüsse der Wirecard AG zum 31.12.2017 und 31.12.2018 sowie der darauf aufbauenden Gewinnverwendungsbeschlüsse der Hauptversammlungen festgestellt (Az. 5 HK O 15710/20)

Pressemitteilung des LG München I

→ Urteil des LG München I

Das vom Insolvenzverwalter Michael Jaffé erwirkte Urteil könnte die Grundlage für die Rückforderung der für die beiden Jahre an die Aktionäre ausgeschütteten Dividenden von ca. € [...]

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Amsterdam Trade Bank

Die Amsterdam Trade Bank, die zuletzt in Deutschland unter dem Namen FIBR Bank aufgetreten ist, hat in den Niederlanden Insolvenz anmelden müssen. Von der Pleite betroffen sind rund 23.000 Kunden, davon 6.000 Kunden aus Deutschland.

Die niederländische Zentralbank DNB hat die Anwendung des Einlagensicherungssystem für die Amsterdam Trade Bank beschlossen und eine Informationsseite in deutsche Sprache eingerichtet. Einlagen bis zu einem Betrag von € 100.000 sind auch für die meisten deutsche Kunden über die niederländische Einlagensicherung abgesichert. Der [...]

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Schadensersatz bei Greenwashing

Institutionelle und private Anleger investieren seit vielen Jahren gezielt in Kapitalanlagen, weil diese bestimmte Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Der Trend zu solchen nachhaltigen Kapitalanlagen hat sich insbesondere aufgrund der akuter werdenden Gefahren durch den Klimawandel in den letzten Jahren nochmals deutlich verstärkt. Dem hat auch das regulatorische Umfeld zwischenzeitlich Rechnung getragen, etwa durch die seit 10.03.2021 in Kraft getretene Offenlegungsverordnung (EU-Verordnung 2019/2088 – Offenlegungs-VO) und die Taxonomie-Verordnung (EU-Verordnung 2020/852).

Typische Fallkonstellationen des Greenwashing

Im Bereich dieser nachhaltigen Kapitalanlagen [...]

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N26 Bank: Haftung beim Online-Banking

Die N26 Bank gilt als eines der erfolgreichsten FinTech-Unternehmen in Deutschland. Als Direktbank, d.h. ohne örtliche Filialen, hat sich das Unternehmen darauf spezialisiert, die Kontoführung einfach per Smartphone zu ermöglichen (sog. mobile Bankgeschäfte).

Bei dem scheinbar simplen Konzept haben sich in der Vergangenheit allerdings Schwachstellen aufgetan, die von zahlreichen Betrügern und zulasten der Kunden missbraucht werden. Begründet werden die Betrugsfälle unter anderem damit, dass mit dem starken Wachstum der Bank Systemmängel entstanden sind, die strafbare Handlung erst ermöglicht haben. Zudem erfolgt [...]

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Beratungsfehler: Vorzeitige Kündigung von Versicherungen

Unsere Kanzlei vertritt zahlreiche Mandanten, die auf Empfehlung ihrer Anlageberater oder Versicherungsvermittler ihre bestehenden Versicherungsverträge vorzeitig gekündigt haben. Gleichzeitig mit dieser Empfehlung wurde ihnen entweder der Abschluss eines neuen (nachteiligen) Versicherungsvertrages angeboten oder zu einer Investition in eine risikobehaftete Anlage (z.B. Kommanditbeteiligung an einem geschlossenen Fonds) geraten.

In beiden Fallgruppen kann dem Anlageberater oder Versicherungsvermittler unter bestimmten Voraussetzungen der Vorwurf der Verletzung von Hinweis- und Beratungspflichten im Zusammenhang mit der Kündigung des bestehenden Versicherungsvertrages gemacht werden.

Umdeckung der Versicherung

In der ersten Fallkonstellation [...]

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4th International Class Action Conference – 30.06./01.07.2022 in Amsterdam

Die Kanzlei ROTTER Rechtsanwälte ist eine der Sponsoren der diesjährigen „4th International Class Action Conference“. Diese findet vom 30.06.2022 bis 01.07.2022 an der Universität in Amsterdam statt und behandelt das Thema „From Class Actions to Collective Redress: How Politics, Economics and Culture Shape Access to Justice in the 21st century”.

Bereits am ersten Tag wird Herr Rechtsanwalt Klaus Rotter aus der Praxis über Fälle des KapMuG und der Musterfeststellungsklage berichten. Das Ganzen Beitrag lesen

Cum/Ex-Geschäfte: ROTTER Rechtsanwälte vertritt betroffene Institute und Investoren bei der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen

Cum/Ex-Geschäfte sowie Cum/Cum-Geschäfte stehen derzeit stark im juristischen Fokus. Zum einen läuft an vielen Gerichten die strafrechtliche Aufarbeitung, die zuletzt in der eindeutigen Feststellung des BGH mündete, dass die Beteiligung an einem Cum/Ex-Geschäft eine strafbare Steuerhinterziehung darstellt (BGH Urteil v. 28.07.2021, Az. 1 StR 519/20). Und auch der BFH hat ganz aktuell festgestellt, dass Cum/Ex-Geschäfte steuerrechtlich unzulässig sind (BFH Urteil v. 02.02.2022; Az. I R 22/20).

Zum anderen häufen sich die zivilrechtlichen Auseinandersetzungen zwischen an [...]

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