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Schadenersatzansprüche im Zusammenhang mit der Beteiligung an der Leonidas Associates XVII Wind GmbH & Co. KG

Aktuelle Ereignisse rund um die Beteiligung an der Leonidas Associates XVII Wind GmbH & Co. KG („Leonidas XVII“) sorgen bei zahlreichen Anlegern für Unsicherheit. Unsere rechtliche Prüfung der Vorgänge im Fonds hat ergeben, dass geschädigten Investoren realistische Chancen auf die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen zustehen. Im Folgenden fassen wir die wichtigsten Erkenntnisse und die rechtlichen Konsequenzen zusammen.

Verletzung von Prospektzusagen und steuerliche Nachteile beim Leonidas XVII

Im Emissionsprospekt vom 31.03.2015 wurde zugesichert, dass sich der Fonds an einer französischen SNC (vergleichbar einer OHG) [...]

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Internationale Vernetzung als Schlüssel zum Erfolg

Ein aktueller Fall zeigt eindrucksvoll, wie wichtig eine internationale Vernetzung und Zusammenarbeit für den Erfolg unserer Mandanten ist. Im Bank- und Kapitalmarktrecht werden Sachverhalte komplexer, wenn Kundenkonten und Finanzdienstleister im Ausland betroffen sind.

Transaktionen über Ländergrenzen hinweg

Der in Deutschland ansässige Mandant wurde Opfer einer unautorisierten Transaktion auf seinem Konto, dass er bei einem Broker in Irland führt. Die Umstände waren undurchsichtig: Der Zugriff erfolgte von ausländischen IP-Adressen, und der Schaden belief sich auf mehrere zehntausend USD. Außergerichtliche Einigungsversuche des Mandanten selbst [...]

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EuGH C-70/25: Erstattungspflicht der Banken

Schlussantrag des Generalanwalts in der Rechtssache C-70/25 zu Phishing-Betrug und Rückerstattungspflichten von Banken unter besonderer Berücksichtigung angeblicher grober Fahrlässigkeit der Kunden

1. Hintergrund und Kernaussagen der Entscheidung

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat sich in der Rechtssache C-70/25 mit zentralen Fragen zur Haftung von Banken bei Phishing-Betrug im Online-Banking befasst. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Banken eine Rückerstattung bereits dann ablehnen dürfen, wenn sie dem Kunden grobe Fahrlässigkeit vorwerfen, etwa weil dieser auf eine gefälschte Banking-Seite hereingefallen ist oder sensible Daten (z.B. [...]

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Erfolge in Ombudsmannverfahren gegen die Commerzbank

In den vergangenen Monaten konnten wir für mehrere Bankkundinnen und -kunden Erfolge in Ombudsmannverfahren gegen die Commerzbank erzielen. Die Schlichtungssprüche belegen: In Fällen rund um nicht autorisierte Zahlungsvorgänge und mobile Zahlungslösungen bestehen Erfolgsaussichten für Verbraucher.

Betrugsfälle mit Apple Pay und Online-Banking

In den Verfahren wurden Kundinnen und Kunden der Commerzbank rückwirkend zu Unrecht belastete Beträge erstattet, nachdem sie Opfer von Zahlungsvorgängen geworden waren, zu denen sie keine Zustimmung erteilt hatten. Die Ombudsleute beurteilten insbesondere die Darlegungs- und Beweislast: Kann die Bank nicht [...]

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US-Aktien geerbt? Die Hürden beim Übertrag von Computershare auf ein deutsches Depot

Ob Apple, Microsoft oder andere namhafte US-Gesellschaften – viele dieser Unternehmen nutzen das sogenannte Direct Registration System (DRS), bei dem Aktien ohne klassische Papierurkunde oder Depot direkt auf den Namen des Inhabers bei einem Register wie Computershare geführt werden. Was zu Lebzeiten Vorteile bietet, stellt Erben vor eine komplexe Aufgabe: Die Wertpapiere müssen im Erbfall nicht nur rechtlich korrekt umgeschrieben, sondern auch physisch auf ein deutsches Wertpapierdepot übertragen werden.

Dabei stoßen Betroffene regelmäßig auf erhebliche rechtliche, steuerliche und [...]

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Fehlberatung beim UniImmo Wohnen ZBI: Urteil des LG Münster

Nach dem LG Stuttgart hat nun auch das LG Münster mit Urteil vom 15.01.2026, Az. 114 O 7/25 (nicht rechtskräftig) eine Volksbank wegen einer Fehlberatung beim UniImmo Wohnen ZBI zur Zahlung von Schadensersatz an einen Anleger verurteilt.

Mangelnde Aufklärung über Rückgabefristen

Im zugrunde liegenden Fall hatte ein Rentner im Jahr 2019 insgesamt 15.000 € in den Fonds investiert. Sein erklärtes Ziel war eine sichere und liquide Anlage, vergleichbar mit einem Tagesgeldkonto, um für laufende Kosten und [...]

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Einnahmen-Pooling bei Publikumskommanditgesellschaften: Rechtliche Grundlagen, aktuelle Rechtsprechung und wirtschaftliche Folgen für Anleger

Die Verwertung von Vermögensgegenständen in Publikumskommanditgesellschaften steht insbesondere bei Immobilien- oder Flugzeugfonds häufig zur Diskussion. Ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts Hamm beleuchtet das Grundsatzproblem, ob eine Gesellschaft, deren Gesellschaftszweck auf einen einzelnen Gegenstand beschränkt ist, ihre Einnahmen mit anderen Fonds poolen und teilen darf mit der Folge, dass die Anleger schlimmstenfalls nur einen Teil der Erlöse ihres Fondsobjekts erhalten.

Besonderheit des Poolings

Im konkreten Fall wurde bereits 2020 durch Präsenzversammlung wirksam beschlossen, das Flugzeug oder seine Komponenten bestmöglich zu veräußern – inklusive [...]

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